Einführung in CAN

     
Frametypen
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Zur Übertragung von Nutzdaten sieht die ISO 11898-1 den so genannten „Data Frame“ vor. Ein Data Frame kann maximal acht Nutzbytes transportieren. Zur Verfügung steht dazu das so genannte „Data Field“, welches eingerahmt ist von einer Vielzahl von Feldern, die zur Abwicklung des CAN-Kommunikationsprotokolls erforderlich sind. Dazu zählen unter anderem die Botschaftsadresse (Identifier - ID), der Data Length Code (DLC), die Prüfsumme (Cyclic Redundancy Check Sequence - CRC Sequence) und die Empfangsbestätigung, die sich im Acknowledgement Field befindet (siehe Grafik „Standard Data Frame“ - beachten Sie, dass die Grafik zusätzlich die Möglichkeit bietet, die Anzahl der Bits jener Felder anzuzeigen, die Sie mit der Maus berühren).

Während zur Übertragung von Data Frames die entsprechenden Informationserzeuger die Initiative ergreifen, existiert mit dem Remote Frame ein Frametyp, mit dem Nutzdaten, also Data Frames, von beliebigen CAN-Knoten angefordert werden können. Bis auf das fehlende Data Field setzt sich ein Remote Frame wie ein Data Frame zusammen (siehe Grafik „Standard Remote Frame“- beachten Sie, dass die Grafik zusätzlich die Möglichkeit bietet, die Anzahl der Bits jener Felder anzuzeigen, die Sie mit der Maus berühren).

Der Error Frame steht zur Verfügung, um während des Kommunikationsbetriebs entdeckte Fehler zu signalisieren. Mit dem Übertragen eines Error Frames geht der Abbruch der laufenden Botschaftsübertragung einher. Der Aufbau eines Error Frames unterscheidet sich wesentlich vom Aufbau eines Data oder Remote Frames. Man kann lediglich zwei Felder voneinander unterscheiden: Error Flag und Error Delimiter (siehe Grafik „Error Frame“).
 

Standard Data Frame

Standard Data Frame

Remote Frame

Remote Frame

Error Frame

Error Frame

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