Einführung in LIN

     
LIN-Workflow
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Das LIN Konsortium definierte nicht nur ein Regelwerk als Voraussetzung für eine einfache und kostengünstige Datenkommunikation im Subbusbereich. Ein einheitlicher werkzeuggestützter Workflow trägt zur einfacheren und schnelleren Entwicklung von LIN-Netzwerken bei (siehe Grafik „LIN-Workflow“). Das Kernstück der Entwicklung stellt das sog. „LIN Description File“ zur Beschreibung eines gesamten LIN-Clusters dar.

Im LIN Description File (LDF) sind die kompletten Eigenschaften eines LIN-Clusters definiert, insbesondere die Kommunikationsbeziehungen. Mit Hilfe des LDF können die Generierungswerkzeuge die Software-Komponenten für die LIN-Kommunikation erzeugen. Zusätzlich versorgt das LDF die Analyse-, Mess- und Testwerkzeuge oder Restbus-Emulatoren mit den nötigen Informationen.

Die LIN-Configuration-Language-Specification stellt die Syntax zur Erstellung eines LDF bereit. Diese ist so einfach, dass es ohne weiteres möglich ist, solche LDFs manuell zu erstellen. Es ist allerdings das Ziel, das LDF automatisch mit Hilfe eines sog. „System Defining Tools“ zu erstellen.

Dazu steht ab der LIN-Spezifikation LIN 2.0 eine einheitliche Beschreibungssprache für LIN-Knoten bzw. für LIN-Slaves zur Verfügung (LIN Node Capability Language), welche die Realisierung von sog. „Off-the-shelf“-Knoten auf der Basis von sog. „Node Capability Files (NCF)“ ermöglicht. Diese NCFs beschreiben die Leistungsmerkmale eines LIN-Slaves, etwa die Frame- und Signaldefinitionen sowie Diagnosefunktionen.
 

LIN-Workflow

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