Einführung in LIN

     
Protected Identifier
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Der Identifier (ID) stellt die im LDF definierten Kommunikationsbeziehungen her, indem er dem Sender einer Frame Response einen oder mehrere Empfänger zuordnet. Der ID setzt sich aus sechs Bits zusammen (siehe Grafik „Protected Identifier“), so dass man in einem LIN-Cluster bis zu 64 Identifier vergeben kann.

Die Identifier 60 (0x3C) und 61 (0x3D) sind für die Konfiguration und Diagnose von LIN-Slaves reserviert. Der Identifier 62 (0x3E) ist für die herstellerspezifische Kommunikation, der Identifier 63 (0x3F) für zukünftige Erweiterungen des LIN-Protokolls reserviert.

Der Identifier wird mittels zweier Sicherungsbits, sog. Paritätsbits, gesichert, so dass aus dem Identifier ein Protected Identifier (PID) entsteht. Die Berechnung der Paritätsbits P0 und P1 basiert auf der Exklusiv-Oder-Verknüpfung, wobei das Paritätsbits P0 gerader Parität und das Paritätsbits P1 ungerader Parität entspricht. Die Sicherung des Identifiers mittels zweier Paritätsbits liefert für eine Bitfehlerrate von beispielsweise 10-3 eine Restfehlerwahrscheinlichkeit von ca. 10-5. Die Paritätsbits werden nach den folgenden Vorschriften berechnet:

P0 ⊕ ID4 ⊕ ID2 ⊕ ID1 ⊕ ID0 = 0

P1 ⊕ ID5 ⊕ ID4 ⊕ ID3 ⊕ ID1 = 1
   

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