Einführung in die seriellen Bussysteme im Kfz

     
LIN-Spezifikation
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Ende der 90er Jahre schlossen sich namhafte Kfz-Hersteller und -Zulieferer sowie Halbleiter- und Tool-Hersteller zum so genannten LIN-Konsortium zusammen um einen herstellerübergreifenden Kommunikationsstandard für den einfachen und kostengünstigen Datenaustausch im Automobil zu schaffen. Im Laufe der Zeit hat sich die serielle Kommunikationstechnologie LIN (Local Interconnect Network) durchgesetzt: Viele Kfz-Hersteller setzen heute zur Übertragung von unkritischen Signalen im Komfortbereich auf LIN.

Ein wesentlicher Anteil am Erfolg kommt der LIN-Spezifikation zu. Diese definiert nicht nur die physikalische und logische Datenkommunikation, sondern auch einen einheitlichen werkzeuggestützten Workflow zur einfacheren und schnelleren Entwicklung von LIN-Netzwerken (siehe Grafik LIN-Workflow).

Im Mittelpunkt der Entwicklungsmethodik stehen zwei Datenaustauschformate: Mithilfe des LIN Description Files (LDF) wird ein LIN-Netzwerk (LIN-Cluster), mithilfe der Node Capability Files (NCF) werden die LIN-Knoten beschrieben. Dazu stehen zwei Beschreibungssprachen zur Verfügung: Zum Einen die LIN Configuration Language zur einheitlichen Erstellung von LDFs und zum Anderen Node Capability Language zur einheitlichen Erstellung von NCFs.
 

LIN-Workflow

LIN-Workflow

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