Einführung in CAN

     
Twisted Pair
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Die beispielsweise durch Motoren, Zündanlagen und Schaltkontakte induzierten Störspannungen können effektiv durch die symmetrische Signalübertragung unschädlich gemacht werden. Bei der symmetrischen Signalübertragung wirkt sich eine äußere Störung auf beide Leitungen gleichermaßen aus.

Durch die Differenzbildung hebt sich also das Störsignal auf - das Nutzsignal wird deshalb nicht beeinflusst. Aus der symmetrischen Signalübertragung resultiert ein physikalisches Übertragungsmedium (CAN-Bus), welches sich aus zwei Leitungen zusammensetzt: CAN-High-Leitung (CANH) und CAN-Low-Leitung (CANL).

Hinsichtlich symmetrischer Signalübertragung sollte von einer parallelen Leitungsführung abgesehen werden, da ein stromdurchflossener Draht stets von einem magnetischen Feld umgeben ist: es kommt zu einer Superkompensation der Magnetfelder. Das Verdrillen der beiden Leitungen reduziert die Feldstärke wesentlich, so dass in der Praxis als physikalisches Übertragungsmedium üblicherweise verdrillte Leiterpaare (Twisted Pair) zum Einsatz kommen (siehe Grafik „Twisted Pair“).

Durch das Verdrillen wird die Leiterschleife in einzelne Leiterstücke zerlegt. Im Idealfall zeigen die Magnetfelder in jedem Teilstück in entgegengesetzte Richtungen, was dazu führt, dass sich die induzierten Spannungen bzw. die induktiven Einflüsse gegenseitig aufheben. Die Wirksamkeit der Verdrillung steigt mit der Anzahl der Umschlingungen. Mindestens 30 Umschlingungen pro Meter sorgen für gute Ergebnisse.
  

Twisted Pair

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